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Treibjagd in Erdorf

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Erfolgreiche Bewegungsjagd in Erdorf

 

Die Populationsentwicklung beim Schwarzwild hat auch in Erdorf zu massiven Wildschäden in der Landwirtschaft geführt. Zur Reduzierung der Flurschäden und Erreichung einer revierangepassten Wilddichte organisierte Jagdpächter Dr. Michael Jager ein Bewegungsjagd in Erdorf. Der Begriff „Bewegungsjagd“ ist verhältnismäßig neu und steht als Sammelbegriff für das Jagen auf gezielt mobilisiertes Wild. Die Jagdpraxis zeigt auf, dass bei naturnahem Waldbau und artangepaßter Schalenwildregulation die übliche Ansitzjagd nicht ausreichend ist. Dabei ist die Treibjagd die druckvollste Form der Bewegungsjagd und sollte nur begrenzt und in begründeten Ausnahmefällen u.a. auch auf Schwarzwild durchgeführt werden.    

Am 27. Dezember 2014 hat Dr. Michael Jager, Bitburg, befreundete und benachbarte Jäger und Jägerinnen zur Jagd nach Erdorf eingeladen. Voraussetzung war, eine gut organisierte und engagierte „Treiberwehr“ mit Hundeführer  und erfahrene Schützen. Bei starkem Schneefall und eisiger Kälte wurde die Jagd in drei verschiedenen Revierteilen („Mettericher Wäldchen“ und Hanglagen entlang des Ortes z.B. „Kosterberg“ und „Auf der Reich“) ausgeübt.  Durch den hervorragenden Hundeeinsatz unter der Leitung von Berthold Ixfeld  und durch eine gut motivierte Treiberwehr, der u.a. Otmar Atzorn, Manfred und Norbert Scherer aus Erdorf angehörten, sind für Erdorf erstmalig 11 Stück Schwarzwild erlegt worden.

Weidmannsheil den Schützen und dem Jagdpächter Dr. Jager

Jagdgenossenschaft Bitburg-Erdorf

Jagdvorsteher Hilarius Esch    


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